Jedes Stück Holz hat eine eigene Geschichte

Mein Ziel ist, die von Natur aus gewachsene, vielfältige Schönheit in Form und Struktur, die abstrakte Kunst im Holz und seine oft im Tiefen verborgenen faszinierenden Eigenheiten herauszustellen. Ich nutze Holz nicht als Werkstoff  für eigene Kreationen sondern suche die schöpferische Kreativität der Natur selbst, ihre Vitalität sowie die natürlich entstandenen Vorgaben im Holz. Ich versuche, die Ausdruckskraft der oft wie spielerisch gewachsenen Formen hervorzuheben.

Deshalb ist jedes Stück ein Unikat. Bewusst greife ich auf ausgefallene, nach außen hin nicht mehr verwertbare,  dem Zerfall überlassene Hölzer und lasse sie neu aufleben. So werden aus Holzresten „Kunstobjekte“.

Vorwiegend nutze ich als „Rohlinge“

  • Phantasieanregende, knorrige Baumwurzeln
  • Verwitterte und vertrocknete Baumstämme, Äste und Stümpfe
  • Uralte, historische Eichenbalken aus Abrissbauten
  • … und andere interessante, vergessene Holzteile, die mir ins Auge fallen.

 

 

 

 

helmut-blick-300

Bäume und Äste

holz-impression-baum02

Ungenutzte und vernachlässigte Steuobstwiesen bieten z.B. ein unerschöpfliches Reservoir an interessanten Objekten. Umgestürzte und z.T. vertrocknete Baumstämme, abgebrochene Äste, aber auch jüngeres entsorgtes Holz bergen unglaublich ästhetische Strukturen, Maserungen und Färbungen. Man muss sie nur suchen und sichtbar machen.

Wurzeln

bild-klein-wurzel01

In der Erde beginnt es. Wieviel Kraft geht im Laufe von Jahrzehnten von der Wurzel aus! Sie sorgt dafür, dass wir das Wachstum, die Stabilität und die Schönheit eines Baumes nutzen und genießen können. Es ist erstaunlich, dass alte Wurzeln diese Kraft auch nach vielen Jahren noch ausstrahlen – auch wenn sie ohne weitere Lebensaufgabe im Wald verrotten.

Alte Balken, sonstige Spontanfunde

holz-impression-balken02

Faszinierend sind die Ausdruckskraft, die Festigkeit und Härte alter Eichenbalken. Viele Jahrzehnte haben sie unseren Bauten Stabilität gegeben, an die auch unter extremen Belastungen kaum ein anderer Werkstoff heranreichen kann. Auch wenn sie nach außen hin in die Jahre gekommen und angegriffen sind, so sind Eichenbalken „im Herzen“ jung geblieben. Und das wird deutlich, wenn es gelingt, das steinharte Material sichtbar zu machen.